Über mich

Sander C. Lekkerkerk ist ein niederländischer Pianist, dessen Spiel von einer einfachen, aber anspruchsvollen Überzeugung geprägt ist: dass gute Musik auf zwei Säulen ruht — einem schönen Klang und einem wahrhaftigen Rhythmusgefühl. Alles andere, so glaubt er, ist Ornament.
Er studierte in den Niederlanden bei Jan Wijn, bevor er in die Schweiz zog, wo er unter der Leitung von Konstantin Scherbakov an der Zürcher Hochschule der Künste arbeitete. Er schloss sein Studium cum laude ab und befindet sich derzeit im letzten Abschnitt seines Masterstudiums. Seine Entwicklung wurde zudem durch Meisterkurse bei Håkon Austbø, Andreas Haefliger, Jean-Bernard Pommier und Lawrence Power geprägt sowie durch frühere Studien bei Miroslav Dimitrov, Marcel Baudet, Dorien Leidelmeijer, Martin Lekkerkerk und Stéphane de May.
Sander trat in ganz Europa auf, mit Konzerten in den Niederlanden, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Deutschland, Italien, Monaco und Belgien, und wurde bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim FestiVal d’Anniviers.
Seine Konzertprogramme spiegeln eine sorgfältige Balance zwischen dem wider, was das Publikum hören möchte, und dem, woran er selbst glaubt — eine Symbiose, die er für unerlässlich hält, um bedeutungsvolle Aufführungen zu gestalten. Sein Programm Singing from the Piano vereint die schönsten singenden Melodien des Klavierrepertoires, darunter Liedtranskriptionen, die das Publikum einladen, sich von der Musik mitreißen zu lassen. Pieces on Places führt die Zuhörerinnen und Zuhörer durch Werke, die jeweils mit einem bestimmten Ort auf der Erde verbunden sind, auf eine Reise rund um den Globus — unterstützt von Bildern und gesprochenem Kontext, der es ermöglicht, die Musik nicht nur zu hören, sondern sie zu fühlen und sich vorzustellen.
Neben seiner Karriere als Konzertpianist beschäftigt sich Sander eingehend mit Literatur, Philosophie und dem reflektierenden Schreiben in Form von Essays und Gedichten. Diese Disziplinen bereichern sein musikalisches Denken und bestärken seine grundlegende Überzeugung über Interpretation: dass es nicht darum geht, der Musik etwas hinzuzufügen, sondern das Unnötige wegzunehmen — bis etwas Wesentliches übrig bleibt.​​​​​​​​​​​​​​​​